Gildenhaus Symposium 2017

Gildenhaus Symposium 2017

Marketing-Kommunikation – mehr als flotte Sprüche

 

Am Dienstag, 19.09.2017, fand das Gildenhaus-Symposium in der Hechelei in Bielefeld statt. Drei Fachleute referierten über unterschiedliche Aspekte des Marketing:

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Marketing und wirtschaftlicher Fortschritt – ein unzertrennliches Paar?

Prof. Andreas Eggert, Universität Paderborn, definierte Marketing als

  • eine Unternehmensfunktion
  • eine Philosophie der Unternehmensführung und
  • als Wissenschaft

Ganz allgemein beschäftigt sich Marketing mit freiwilligen Austauschprozessen zwischen Anbietern und Nachfragern.

In seinem Exkurs in die Historie der wirtschaftlichen Entwicklung wurde deutlich, dass der wirtschaftliche Wohlstand untrennbar mit der Entwicklung der Dampfmaschine Ende das 18. Jhd. und der systematischen Arbeitsteilung zusammenhängt. Ohne Marketing, also die Forcierung von Austauschprozessen, wäre ein wirtschaftlicher Fortschritt nicht möglich.

 

  Frank Seidensticker, Walter Seidensticker GmbH & Co.KG, berichtete über den
erfolgreichen Markenrelaunch der Marke Seidensticker.
Nach einem kurzen Abriss der Firmenhistorie gewährte Frank Seidensticker den Gästen einen Einblick in die Unternehmensstrategie:
„Werde Herr deines Handelns“:

  • Unabhängigkeit durch Vertikalisierung (eigene Produktionsstätten, eigene Geschäfte einschl. Online-Shop)
  • Stärkung der eigenen Marken (schwarze Rose, Jaques Britt)

Marken-Merkmale sind: Qualität, Nachhaltigkeit, Status und Individualität (versch. Passformen). Mit dem neuen Konzept für die „schwarze Rose“ strebt Seidensticker eine führende Rolle im Europäischen Markt an.

 

  Alles nichts zum Anfassen? Der Marketing-Alltag bei einem IT-Dienstleister im B2B-Bereich

Marcus Metzner, Chief Marketing Officer von Arvato Systems verdeutlicht, wie Marketing im Dienstleistungssektor funktioniert. Er stellte heraus, dass nach erfolgreicher Analyse und Konzeptdefinition die Umsetzung auch in dieser Branche durchaus ansprechend und „lebendig“ sein kann. Bestes Beispiel hierfür waren – als Endprodukt der Arvato-Systeme – der Roboter „Roberto“ und ein Werbefilm zur App für den deutschen Amateur-Fußball.