1. September 2026
ESC 2026 - Blog 3
Heute, am Mittwoch, dem 26.08.26, hat der Tag bei der Hochschule Bielefeld (HSBI) begonnen. Ein Vortrag über „Entrepreneurship in a Nutshell“ von Frau Dr. Stephanie Pannier und Leon Kannsteiner zeigte uns die…

Heute, am Mittwoch, dem 26.08.26, hat der Tag bei der Hochschule Bielefeld (HSBI) begonnen. Ein Vortrag über „Entrepreneurship in a Nutshell“ von Frau Dr. Stephanie Pannier und Leon Kannsteiner zeigte uns die verschiedensten Grundlagen zu Thema Gründen auf. Mit Statistiken zur Heterogenität der verschiedenen Gründer wurden uns die unterschiedlichen Möglichkeiten beleuchtet. Beispielsweise hatten 2025 28 % der Gründer keinen Berufsabschluss und 34 % eine akademische Ausbildung. Bei der Geschlechterverteilung gibt es noch Unterschiede: In OWL waren 2025 70,3 % der Gründer männlich und nur 29,7 % weiblich. Besonders interessant war auch ein Einblick in die demographische Entwicklung der Gründer. Die meisten Gründer sind im mittleren Alter, jedoch entwickelt sich die Tendenz auch immer stärker zu jungen Gründern, die bspw. bereits in der Schulzeit ein Start-Up gründen. Sie ermutigten uns, an unsere Ideen zu glauben und diese verwirklichen zu können.
Anschließend haben wir von Herrn Prof. Dr. Christoph Weisser einen Vortrag über künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt bekommen. Dieser Austausch war geprägt von der Klärung persönlicher Fragen zur Entwicklung von KI in der Zukunft, wie beispielsweise der Frage der Jobübernahme durch KI oder inwiefern ethische Fragen von KI übernommen werden können. Mit einem Quiz konnten wir noch testen, wie gut wir menschliche von künstlich generierten Texten unterscheiden konnten. Mit fünf von sechs richtigen Antworten haben wir zu 83 % die richtige Antwort genannt.
Danach gab es in der Cafeteria ein leckeres Mittagessen.
Nach den Spätzle ging es zur allgemeinen Vorstellung der Hochschule Bielefeld durch Anja Kuschel. Sie hat uns die verschiedenen Studiengänge der Fachschaft Wirtschaft vorgestellt und uns verschiedene Perspektiven aufgezeigt. Besonders haben uns dabei die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftspsychologie und Wirtschaftsinformatik interessiert.
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Mit der Bahn sind wir dann zum Pioneers Club gefahren. Dort wurde uns zunächst der Pioneers Club vorgestellt. Der Club bietet einen Coworking Space und Netzwerkzugang für verschiedene Unternehmen. Daraufhin wurden uns die beiden Start-ups „Bright Medicus“ von Sven Kronshage und „Ole“ von Nicole Offial vorgestellt.
Bright Medicus bietet Ärzten die Möglichkeit, Verwaltungsstrukturen besser zu managen, und unterstützt Arztpraxen beim Aufbau ihres Unternehmens. Sie sind aktuell spezialisiert auf Hausärzte und übernehmen alle administrativen, infrastrukturellen und organisatorischen Aufgaben der Praxis, um die Patientenversorgung für die Ärzte in den Fokus zu rücken.
Ole hingegen versteht sich selbst als der digitale Kumpel des Handwerkers. Durch ein LLM-Modell soll ein KI-Assistent der erste Ansprechpartner für Handwerker werden. Das Modell lernt durch verifiziertes Wissen und die eigenständige Wissenseingabe des Betriebs. Durch eine Kooperation mit Uber hat Ole die Möglichkeit, Ersatzteile innerhalb weniger Minuten bis Stunden an die Baustelle zu liefern.
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Die beiden Start-Ups haben uns über ihren Werdegang zur Unternehmensgründung dargelegt, aber auch die Herausforderungen der Selbstständigkeit aufgezeigt. Beide Start-Ups haben bspw. aktuell ein kleinen Versorgungsproblem. Bright Medicus kann die hohe Nachfrage der organisatorischen Aufgaben teilweise nicht mehr nachkommen. Ole hingegen ist in der Entwicklung der App zum Teil noch nicht so weit das alle Kundenwünsche berücksichtigt werden können und die App zunächst erstmal weiterentwickelt werden muss. Jedoch konnte man merken das beide Vertreter für ihr Unternehmen und die Arbeit in einem Start-Up brennen und Spaß bei der Arbeit haben.
Der Tag endete bei einem schönen Abendessen im Harmsmarkt.










