Am Mittwoch, 15.04.2026 ging es um die
Rückkehr zum Wehrdienst – was heißt das für die Menschen, das Land und die Wirtschaft?
Deutschland muss seine Sicherheits- und Verteidigungsstrategie überarbeiten, doch bedarf es eines verpflichtenden Wehrdienstes oder genügt dies auf freiwilliger Basis?
Hierüber diskutierten vor 60 Gästen Oberst Rouven Habel und Feldwebel Zarah-Jamilah Schneider, (beide Panzerbrigade 21, Augustdorf), Dr. Simon Stark (Bethel), Jürgen Behlke (IHK Paderborn sowie Jonas Elsner und Mattis Krössin (beide Schüler). Moderation: Solveig Münstermann.
Alle sind sich einig – die deutsche Wehrmacht muss aufgebaut werden, die Strukturen der Bundeswehr, die seit 2011 mit dem Wegfall der Wehrpflicht systematisch rückgebaut wurden, müssen nun schnellstens wieder neu aufgebaut werden. Eine unmittelbare Kriegsgefahr für Deutschland rückt immer näher, Vorkehrungen hierfür zu treffen sei Aufgabe der Bundeswehr. Geld sei genug da, das knappe Gut sei die Zeit und ausreichend Wehrpflichtwillige. Oberst Habel befürwortet einen verpflichtenden Wehrdienst von 6 Monaten. Das sei zeitlich überschaubar und ermögliche eine solide Grundausbildung. Das stärke auch die Persönlichkeit. „Mann wächst als Mensch“, so Feldwebel Schneider. . Die beiden Schüler könnten sich eine Wehrdienstausbildung vorstellen, wenn die Bedrohung unseres Landes konkreter würde, ansonsten zögen sie den Zivildienst vor. Dr. Stark plädiert mehr auf Freiwilligkeit, für eine größere Motivation. Derzeit sieht es allerdings nicht so aus, dass die Zahl der geforderten 260.000 Wehrpflichtigen auf freiwilliger Basis erreicht werden kann.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |








